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Während meiner Weltreise hat mich eine Faszination für die Maya gepackt. Bis heute weiß niemand mit Sicherheit zu sagen, warum 800 n.Chr. die Metropolen dieser Hochkultur schlagartig verlassen und dem wuchernden Dschungel übergeben wurden. Besonders Copán im heutigen Honduras hat es mir angetan, die Stadt der Papageien, das Athen der Maya. Ihre Kultur bietet alles, was ein guter Roman braucht: blutrünstige Götter, politische Intrigen, häufige Kriege, eine weit entwickelte Kultur, wissenschaftliche Leistungen und vor allem: viel Freiraum für die Fantasie eines Autors. Art: Historischer Roman. Geplanter Umfang: 250 Manuskriptseiten / 375.000 Anschläge. Status: Eines meiner heißen Eisen. Die Recherche ist fortgeschritten, der Roman will geschrieben werden. Allein: Man muss Prioritäten setzen ... |
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Während meines Universitätsstudiums hörte ich Vorlesungen zum Projektmanagement. Während meiner Berufstätigkeit besuchte ich Qualifizierungskurse zur Leitung von Programmen. Ich studierte die einschlägige Fachliteratur. Ich habe jahrelang in Projekten gearbeitet. Als Fachspezialist, als Teilprojektleiter, als Projektleiter, als Auftraggeber. Ich gab auf Anfrage Experten-Input, arbeitete Teilzeit auf mehreren Projekten gleichzeitig oder Vollzeit auf einem Projekt. Ich war in nationalen und in internationalen Projektteams tätig, auf internen und auf externen Projekten. Ich arbeitete im Auftrag namhafter Unternehmensberatungsfirmen für die Global Players der Großindustrie. Ich kenne das Projektgeschäft. Mein Fazit: überall die gleichen Fehler. Selten scheitert ein Vorhaben an Aufgaben, die eine besondere Komplexität aufweisen oder rare Fachkenntnisse erfordern. In der Regel sind es die vielen kleinen Selbstverständlichkeiten des Projektmanagements, die so offensichtlich sind, dass sich in der Hektik der Meilensteinerfüllungen niemand mehr darum kümmert. In der Theorie werden sie wieder und wieder adressiert. In der Praxis werden sie häufig ignoriert. Warum? Weil der Transfer eines abstrakten Lehrsatzes auf eine konkrete Projektsituation ein zu großer Spagat ist. Projekttheorie besteht oft aus trockenen Formeln, Projektpraxis dagegen ist das pralle Leben. Ich erleichtere den Übertrag mit Hilfe amüsanter Episoden. Alltagserlebnisse, die jeder kennt, werden auf entsprechende Situationen im Projektleben abgebildet, Vergleiche und Lehren gezogen. Da sich jeder Mensch leichter an etwas erinnert, worüber er herzlich geschmunzelt hat, als an einen Lehrsatz aus Kreide, bin ich optimistisch, dass nach der Lektüre von »Das Erste Projekt« eine Menge hängen bleiben und - in der Hektik der Meilensteinerfüllungen - auch ohne Nachschlagen präsent sein wird. Ein in weiten Teilen autobiografisches Buch für neue Projektleiter, Teilprojektleiter - und für Projektmitarbeiter, die ein wenig Verständnis für ihre gestressten Chefs entwickeln wollen. Art: Erzählendes Sachbuch. Umfang: 200 Manuskriptseiten / ca. 254.500 Anschläge. Status: Manuskript fertig für Lektorat. |
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